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Auf der anderen Seite Das Wunder zu Pfingsten inApostelgeschichte 2 „[Sie] wurden
bestürzt, weil jeder Einzelne sie in seiner eigenen Sprache Michael Nekora Nachdem der Heilige Geist auf die versammelten Jünger in dem Oberraum am Tag zu Pfingsten gekommen war, waren sie in der Lage, die Wahrheit in ausgezeichneter Art und Weise gegenüber „gottesfürchtigen Männern von jeder Nation, die unter dem Himmel sind“ zu bezeugen, auch wenn diese in anderen Sprachen gesprochen haben als das Aramäisch in Jerusalem. Die meisten Menschen denken, dass dieses Zungenreden bedeute, dass die Jünger Sprachen gesprochen hätten, welche sie selbst nicht verstanden hätten. Im Neuen Testament gibt es gewisslich Beispiele, in welchen solch ein Wunder geschah, und Paulus belehrt, dass, wenn es sich ereignet, dann auch ein Übersetzer vorhanden ist, der wiedergibt, was gesagt worden ist (1. Korinther 14:27). Die Beweisführung in Apostelgeschichte 2 jedoch deutet an, dass das Wunder an jenem Tag das des Hörens war. Das Volk selbst beschrieb es in dieser Weise an drei Stellen:
In Apostelgeschichte 2:14 lesen wir, dass Petrus aufstand und sprach. In Vers 41 am Ende seiner Ausführung lesen wir, dass diejenigen, „die sein Wort aufnahmen, getauft wurden. Es wurden an jenem Tag 3.000 hinzugefügt.“ Welche Sprache sprach Petrus? Wenn es irgendeine Sprache gewesen wäre, die Petrus selbst nicht verstanden hätte, dann hätte nur ein kleiner Teil seiner Zuhörer seine Worte verstehen können. Dennoch verstanden ihn diese „gottesfürchtigen Männer“, und sie wurden getauft. Und was für ein Wunder wäre dies für das Volk gewesen. Wenn sich jemand von uns in einem fremden Land befindet, in welchem alle Sprachen gesprochen werden, dann würde sich keiner von uns wundern, wenn irgendjemand an einer Straßenecke damit beginnt, in seiner eigenen Sprache zu reden. Vermutlich hat er dieselbe in der Schule erlernt. Aber wenn dieselbe Person in einer Sprache spricht, die eindeutig nicht seine eigene ist, und wir verstehen dennoch seine Worte als ob wir einen Kopfhörer tragen, durch den eine Übersetzung in unsere eigene Sprache stattfindet, dann würden wir ganz gewiss aufmerksam, und zwar so sehr, dass andere ebenfalls angezogen werden und sich uns begeistert anschließen. Aber wenn das Hören das Wunder war, wie verstehen wir dann die Worte in Vers 4, dass diejenigen, die mit Heiligen Geist erfüllt worden waren, „in anderen Sprachen zu reden anfingen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen“? Es war eine Erfüllung der Worte Jesu, die er seinen Jüngern kurz vor diesem Ereignis gesagt hatte: „Wenn sie euch aber vor die Synagogen und die Obrigkeiten und die Gewalten führen, so sorget nicht, wie oder womit ihr euch verantworten oder was ihr sagen sollt: Denn der Heilige Geist wird euch in derselben Stunde lehren, was ihr sagen sollt“ (Lukas 12:11,12). Der Heilige Geist inspirierte die Jünger, hinauszugehen und verschiedene Wahrheiten auszusprechen, welche sich auf die Ereignisse gründeten, die erst kurz zuvor geschehen waren und die in der Bibel vorausgesagt worden waren. Diejenigen in der Menge, welche von einem Jünger zu dem nächsten gingen, hörten in ihrer eigenen Sprache das, was die Bibel „die Wunder Gottes“ nennt. Manchmal sagen wir, dass eine Person mit einer „Silber-Zunge“ spricht. Dies bedeutet, dass er „die Macht der fließenden und überzeugenden Rede hat und ausübt, dass er redegewandt ist.“ Zu Pfingsten waren alle diese Jünger ebenso. Aber ganz gleich ob das Wunder eins des Redens oder des Hörens war, wir erfreuen uns darüber, dass Gott zu allen denjenigen spricht, welche ihn suchen ohne Rücksicht auf ihre Muttersprache. Er spricht zu uns durch sein Wort, die Bibel, welche in alle wichtigen Sprachen dieses Planeten übersetzt worden ist und ebenso in die meisten weniger wichtigen Sprachen. Und ganz gleich welche Sprache wir im Gebet zu ihm benutzen, er hört sie alle gleich gut. Übersetzt von Sven Kruse |